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  3. Peter_Kamper

Posts by Peter_Kamper

Das Neue Update erfordert es leider, dass ihr eure Avatare und Hintergrundbilder neu hochladet. (Dabei könnt ihr jetzt aber nun den Ausschnitt bestimmen)
  • IDITAROD 2026 TIPPSPIEL

    • Peter_Kamper
    • March 7, 2026 at 4:20 AM

    Ok,

    Ich mache mit, habe aber wirklich wenig übers Rennen gelesen.

    Und nachdem ihr alle Mat und Jessie nehmt, setze ich auch Michelle.

    Sie und ihre Hunde kommen mit tiefem Schnee sehr gut zurecht.

    Go Michelle !

    1. Michelle Phillips

    2. Matt Hall

    3. Jessie Holmes

    4. Peter Kaiser

    5. Ritchie Beatti (ROTY)

    6.Paige Drobney

    7. Jeff Deeter

    —

    Ich werde meine Augen auf Wade Marrs und Lauro Eklund halten.

    Lauro und sein Team sind mit Sicherheit genauso am wachsen wie es Jessie mal war.

    Zeit: 8 Tage 23 Stunden 12 Minuten 59 Sekunden.

    -

    Viel Spass an alle !

  • Seward vs. Homer

    • Peter_Kamper
    • March 4, 2026 at 11:53 AM

    Klar werdet ihr etwas verpassen.
    Mit einem Schulterzucken sollte ich vielleicht auch erwähnen wie viel ihr vom ‘Rest’ Alaskas verpassen werdet.
    Homer ist super. Seward ist auch toll.

    Tut euch einen Gefallen: Geniesst und erforscht die Stellen an denen ihr seit, anstatt von Punkt zu Punkt zu hetzten ohne jemals eine Stelle wirklich erforscht, erlebt oder genossen zu haben !
    Es gibt Punkte einer Reise an denen man einfach mal tief durch atmen muss anstatt auf den Kalender und auf’s nächste Ziel zu gucken.
    Seit nicht diejenigen die alles gesehen aber nichts wirklich erlebt haben.....

    Tip:
    Geht am Homer Spit einfach raus auf die Bootsrampen der Fischerboote als wenn euer eigenes Boot dort draussen liegen würde. Redet mit Leuten.
    Ihr werdet Spass haben.

  • Brent Sass meldet sich zu Wort

    • Peter_Kamper
    • March 4, 2026 at 12:49 AM

    Brent Sass war nie ein Musher der wirklich verstand wie man sorgsam mit Hunden um geht.
    Er war eher ein Musher, der nach dem Tod und dem Kollaps von Hunden verstand wie weit man Hunde genau bis zum Letztem treiben kann.
    Ich habe Sebastian Schnuelle mal in Mile 101 auf dem Weg zum nahem Ziel in Fairbanks mitten in der Nacht im Schnee an ‘meinem’ damaligem Checkpoint Mile101 als Freund gegenüber gestanden. Wir kannten uns. Wir durften ehrlich miteinander reden.
    Sebastian war an zweiter oder dritter Stelle des Rennens nachdem er anderen Teams geholfen hatte ueber Eagle Summit zu kommen.

    Es war Nacht und er guckte in die Dunkelheit Richtung Südwesten, in Richtung Rosebud Mountain und die Ziellinie in Fairbanks. De Sieg war fuer sein Team immer noch moeglich…
    Er schüttelte dann den Kopf: “ Nein, das tue ich meinen Hunden nicht an. Wir werden rasten.”
    -
    Dies ist der Unterschied zwischen Mushern, die eins mit ihren Hunden sind und denen, die sie als Werkzeug benutzen.
    Noch tiefer gesagt kann man Hunde natürlich als Werkzeug benutzen, aber ein Team wird oft versagen falls der Musher die Liebe und Nähe seiner Hunde zu einem selbst nicht spürt.
    Wahre Helden des Sportes wie John Schandelmeier, Lance Mackey oder Hans Gatt verstanden ihre Hunde und konnten sie nicht nur ‘lesen’ sondern liebten sie mit Herz und Seele.
    Wenn man zuguckten durfte wie sich die Hunde solcher Musher bei -30C fuer ihren Fuehrer aus dem Stroh erhoben wenn sie dessen Stimme hoehrten, streckten, und weiter laufen wollten war in gewisser Hinsicht magisch fuer mich.
    —————

    In Hinsicht auf Brent Sass kann ich nur folgendes sagen:
    Sein Benehmen in Hinsicht auf Frauen ist etwas, dass viele Frauen im Norden Alaskas erlitten haben.
    Es ist gut, dass dies zum Vorschein kommt.

    Die offizielle Verachtung, die ihm gegenüber aufgebracht wurde gilt allerdings nicht wirklich ihm sondern zum grossem Teil (!!) auch Männern in Buschdörfern.
    Was er getan hat, führte dazu, dass die ‘Ältesten’ in den Dörfern endlich Vergewaltigung und Ausnutzung von Frauen ansprachen und an die Öffentlichkeit brachten.
    ==
    Ich könnte viel mehr über diese Sache schreiben, aber als Fazit fuer Frauen in Buschdörfern kann ich nur sagen, dass die ihm entgegengebrachte Verachtung ein lange nötig gewesenes Zeichen fuer weit mehr als nur seine eigene Persönlichkeit gesetzt hat.
    Peter

  • Brent Sass meldet sich zu Wort

    • Peter_Kamper
    • February 25, 2026 at 4:22 PM

    Ich gucke mir den Bericht von Medred garnicht erst an und ob Admins Zitat von ihm stammt ist mir auch egal.
    Es ist auf jeden Fall wahr, dass eine heftige Kontroverse ausbrach als Sass wieder an Rennen teilnehmen wollte. Er war nicht willkommen.
    Zu viele Buschdörfer leiden unter sexueller Gewalt. Sass ist nicht wirklich Teil davon, aber brachte dieses Problem unabsichtlich ans Tageslicht.
    Die Anschuldigungen der Frauen, die mit ihm in einsamen Cabins lebten, brachten vieles an den Tag was im Busch oft passiert und worüber nie jemals geredet wurde. Elders in den Doerfern machen sich Sorgen um junge Frauen, die vergewaltigt oder entfuehrt werden.
    Man kann sagen, dass die Anschuldigungen an Sass einfach ein Streichholz entfachten, dass Licht auf ein weit grösseres Problem draussen im Busch warf.
    Frauen standen gemeinsam auf und beschwerten sich über ihn. “Du auch?”, fragten sie sich.
    Vielleicht war alles was sie dort draussen erlebten nicht so schlimm wie gesagt als sie mit ihm lebten. Aber als sie aufstanden und sprachen, wurde Sass das Abbild eines existierendem Problems, das Buschdörfern und der umliegenden Wildnis plagt: Sexuelle Ausnuetzung etc...
    Und so wurde Sass, berühmt wie er war, zum Bild des Problems.
    -
    Ich bezweifele es sehr, dass er je wieder zu Rennen in Buschdörfern eingeladen wird.
    Dies mag das Ende einer Karriere sein. Erst ganz am Ende begann er den feinen Unterschied zwischen einem frohem Musher und glücklichen Hunden zu verstehen….
    Schade....

  • Was für ein Kasperle-Theater bei der Einreise USA

    • Peter_Kamper
    • February 25, 2026 at 1:03 PM

    Alles schön doof in der USA im Augenblick, aber mit unser eins hat das eigendlich gar nichts zu tuen, da eigentlich nur USA-Bürger und Personen des Global Entry Programms dem TSA-Precheck nach Bezahlung einer jährlichen Gebühr beitreten dürfen.
    Aber natuerlich ist dies eher ein Racheakt gegen Demokraten. Das Spiel bleibt spannend.
    Ich freue mich schon auf die Wahlen im November.

  • Yukon Quest (Alaska) Renn Thread 2026

    • Peter_Kamper
    • February 14, 2026 at 11:04 AM

    Boemby
    Ich haette auf Deeter Geld gewettet, aber... hust !! :smiling_face:
    Der Sturm, der jetzt kommen wird ist echt.
    Kein Witz.
    Wenn John den Trail aendert, hat dies einen Grund.
    Hier ist das Schnee- Radarbild zwischen Nenana und Fairbanks. Der Schneesturm kommt aus Westen, also von Links und bis zu 20 cm Schnee sind mit starkem Wind vorhergesagt.
    https://radar.weather.gov/?settings=v1_e…hbCI6MC42fX0%3D
    Die restlichen Teams rennen also gradeaus in einen Schneesturm.

  • Yukon Quest (Alaska) Renn Thread 2026

    • Peter_Kamper
    • February 14, 2026 at 6:21 AM

    Also ich haette ja auf Deeter und sein Team als Champion getippt. :), aber Josi Shelley hat das Rennen wohl so weit im Griff.
    Ich kenne noch nicht einmal ihren Namen, aber Respekt !
    Leider werden ab morgen frueh auf dem Trail nach Fairbanks starke Winde bis zu 50km/h herrschen. Auch werden bis zu 30cm Schnee fallen.
    Speziell entlang des Tanana Rivers, wo der Trail links vom Yukon wieder gegen Osten abbiegt, kann es dann schwierig werden einen vom Wind verblasenen Trail auf dem breitem Fluss zu finden.
    Stell dir bei diesem untem angehaengtem Photo eine dunkle Nacht, einen komplett verblasenen und kaum markierten Trail, 50km/h Winde und -30C vor.
    Wie wuerdest ihr in der Dunkelheit einen vom Sturm verblasenen Trail finden ?



    Ich bin gespannt wie das Rennen mit dem kommendem Sturm aus geht.

    PS:(Ragnar Rademacher hat meine ausdrueckliche Erlaubnis, dieses Photo zu benutzen).

  • Yukon Quest (Alaska) Renn Thread 2026

    • Peter_Kamper
    • February 12, 2026 at 8:28 AM

    Wer Lust hat den Trail des AYQ auf Google Maps zu verfolgen, kann hier mit den Satellitenbildern von Google Maps an der Yukon River Bruecke anfangen. Man kann die Karte raus/ rein zoomen und wenn man weiter nach links geht, wird man den Tanana River finden, auf dem der Trail dann Richtung Nenana abbiegt.
    https://www.google.com/maps/place/65%…SoASAFQAw%3D%3D
    Viel Spass.

    Habicht,
    bitte entschuldige meine spaet abendlichen Kommentar bei dem ich mich im Namen vertan habe und dich mit einem Satz erwaehnte, den ein Freund von mir mal benutzte als ein Reporter so etwas aehnliches sagte.
    Es ist eben Schade, dass dieses und andere Langstreckenrennen mit negativen Kommentaren untergehen.
    Sorry...
    ich trete auf leisen Pfoten zurueck.

  • Yukon Quest (Alaska) Renn Thread 2026

    • Peter_Kamper
    • February 10, 2026 at 9:06 AM

    @ Beate: Tue mir einen Gefallen: Wenn du nichts gutes über das Rennen und nur noch fünf Musher zu sagen hast, halt dich raus. Es würde die dunkle Welt des Rennens ein bisschen netter machen. Denk drüber nach...
    Danke.
    ==========
    Meine Gedanken zum Trail und zum Rennen::
    Die Wildnis um Circle wird vom ‘weissem Mann’ beherrscht. Dort wird nach Gold gesucht.
    Einen wahren Wintertrail entlang des Yukon River von Circle nach Fort Yukon gibt es also nicht, denn im Prinzip wollen Circle (weisser Mann) und Fort Yukon (first Nation) wenig miteinander zu tuen haben.
    Es ist eben etwas, an dem das AYQ arbeiten musste als sie den Trail erstellten.
    Alle weiteren Strecken von Fort Yukon bis nach Tanana und Nenana sind allerdings ehrenhaft schon seit langer Zeit Trails, die erfahrene Musher und meist Motorschlittenfahrer der jeweiligen 'first Nation' Dörfer schon seit Jahrzehnten entlang des Yukon River markierten sobald das Eis des Flusses solide und sicher wurde.
    Fahrten mit Motorschlitten oder Hundeschlitten zwischen den Dörfern entlang des Yukon River sind fuer Dorfbewohner der Gegenden also eher normal. Die Trails werden dort draussen spätestens ab Dezember von den erfahrensten Leuten der jeweiligen Dörfer geprüft, markiert, abgesteckt und eventuell als gut befunden.
    Was die meisten Leute nicht verstehen ist die Tatsache, dass fast alle Dörfer entlang der Yukon River miteinander kommunizieren und sobald das Eis des Yukon und seiner Nebenflüsse hart genug ist, diese sich gegenseitig mit Trails entlang deren Routen verbinden.
    Ein grosser Teil des Trails des 750 Alaska Yukon Quest besteht also aus neben und auf dem Eis des Yukon und Tanana Rivers etablierten und oft befahrene Trails zwischen den Dörfern der nördlichen Yukon River Gemeinden. Die jeweiligen Dörfer stützen sich auf die erfahrensten Leute des jeweiligen Dorfes.
    ------
    Das YQA bietet nun eben einen neuen Trail der von alaskanischen Buschdörfern unterstützt wird. Jeder erscheint hier nur Kommentare wie ’traurig’, oder Bemerkungen wie “eine Schande’ oder ’nicht das was es war’ fuer das YQA750 abzulegen. Es mag eines der letzten Rennens sein, die 'first Nation Dörfer' einbezieht, sie zur Kenntnis bringt und ehrenhaft eine Kultur am Leben erhält, die sicherlich nicht vergessen sondern eher geehrt werden sollte.

    Hunde und ihre Führer haben eine Herausforderung angenommen.
    Ich ziehe meinen Hut vor ihnen, aber auch vor den Dörfern tief in der Wildnis in denen die Hunde und ihre Musher Rast finden. Ich ziehe meinen Hut vor den erfahrenen Leuten, die den Trail zwischen Doerfern entlang des Yukon/ Tanan River in den letzten Monaten bei -30C neben und auf dem Eis der Fluesse auf eigene Gefahr angelegt haben.

    An die Musher:
    Ob 5 oder 50 Musher, ihr werdet Geschichte machen.
    Ich senke mein Haupt mit Respekt vor dem was ihr mit euren Hunden angeht und wünsche euch als Rudel das Beste !
    Passt auf eure Pfoten auf. :smiling_face:

    Happy Trails !

  • Yukon Quest (Alaska) Renn Thread 2026

    • Peter_Kamper
    • February 8, 2026 at 6:59 AM

    Danke fuer all deine Muehe !

  • Yukon Quest Alaska 2026

    • Peter_Kamper
    • February 8, 2026 at 6:40 AM

    Hi Snowdog,
    Das hab ich wohl ganz klar uebersehen und nicht gefunden als ich heute abend geschrieben habe.
    Sorry ! Ich meinte was ich geschrieben habe wirklich nur gut und im Sinne des Rennens.
    Es war wohl ein gut gemeinter Fehler.
    Ich beuge mein Knie und senke mein Haupt.
    Viel Spass mit dem Rennen.
    Peter

  • Yukon Quest Alaska 2026

    • Peter_Kamper
    • February 8, 2026 at 2:10 AM

    Anscheinend ist hier keiner am erstem Rennen des YQA750 interessiert. In vieler Hinsicht ist dies verständlich.
    Trotzdem hat das Rennen heute mit 6 Mushern begonnen.
    Rennkosten sind um fast 100% gestiegen, Preisgelder sind bei manchen Rennen um 50% gesunken und PETA tut den Rest. Dies mag das letzte Long- distance Yukon Quest Rennen sein.
    Auch wenn ich immer noch Hoffnung habe, kommen die guten Jahre der Langstreckenrennen wohl zu einem Ende.
    Es waren wunderschöne und spannende Zeiten, die wir in den letzten 30 Jahren durchlebt haben. Der Untergang kam wohl unter anderem auch schleichend während sich Motorschlitten in den Buschdörfern durch setzten.
    Zeiten ändern sich, aber die Hoffnung stirbt zuletzt…
    Auch schrieb mir ein alter Bekannter zuletzt:
    "Die Zeiten von Long distance mushing kommen zu ihrem Ende. Und was das Yukon Quest Alaska 750 mit sechs Mushern durchmacht, kann finanziell nicht unendlich weiter gemacht werden. Du sagst:"Stelle das Rennen einmal auf und mehr Musher werden kommen ?"
    Ich bezweifle dies.
    Allerdings denke ich, dass Mittelstreckenrennen wie das Copper River Basin weiterhin bestehen bleiben… “
    -
    Wie immer die Sache ausgeht, denke ich mit einem Lächeln an alte Zeiten zurueck und bin dankbar ein Teil davon gewesen zu sein.
    =====
    Hier nun der Link fuer die alaskanische Yukon Quest Seite, die nicht wirklich viele Informationen enthält. Sie versuchen wohl ihr Bestes:
    https://www.yukonquestalaska750.org/
    Und hier ist der Tracker fuer die Teams, die 80 Meilen und 750 Meilen fahren:
    https://www.yukonquestalaska750.org/follow-the-race
    Viel Spass damit.
    Ich melde mich mal wieder.

    Happy Trails to all !

  • Nachrichten Bilder

    • Peter_Kamper
    • February 8, 2026 at 1:03 AM

    Ja,
    ohne jegliche Vorwarnung und Lycos bucht immer noch ganz lieb die monatlichen Gebuhren ab.
    Die Webseite ist nur noch auf der 'wayback machine' zu sehen. Das waren 25 Jahre an Arbeit und mit Kanuteams geteilten Geschichten. https://web.archive.org/.../www.angelfire.com/de/kanualaska/   
    Naja, mal sehen was wird... :winking_face:

  • Nachrichten Bilder

    • Peter_Kamper
    • February 4, 2026 at 11:55 PM

    Bei meiner Kanu/Ausrüster Seite ‘Alaska Expedition Service' auf Facebook bekomme ich jedes Mal Drohungen von wo auch immer, dass die von mir Eingesetzen Photos Copyright sind und meine Facebook Seite gleich offiziell abgeschaltet werden könnte falls ich nicht jetzt sofort auf die Drohung antworte.
    Abgesehen davon, dass ich die klare Erlaubnis von Kunden habe deren Bilder fuer unsere Facebook-Seite zu verwenden und die meisten Bilder von mir selbst gemacht wurden antworte ich auf solche Drohungen nie, … und nie ist was passiert.
    In Deutschland ist das vielleicht anders. Aber ich habe wirklich das Gefühl, das diese Leute einfach bei neuen Photos anklopfen damit man sich bei denen meldet um fuer gutes Geld ein vermeintliches ‘ok’ zu bekommen.

    Natuerlich verstehe ich die Sorge, aber vieles davon ist meines Erachtens Geldhascherei.
    Vielen Dank fuer all deine Mühe, Snowdog !

  • Yukon Quest (Yukon) 2026

    • Peter_Kamper
    • February 3, 2026 at 3:44 AM

    Ich habe jetzt schon etwas in Hinsicht auf den Neuaufbau des Yukon Quest als solches geschrieben, werde dies aber erst nach dem Alaska YQ posten.
    Fuer jetzt ist es zu lang.
    Eine neue internationale Route ueber den Yukon River bis nach Tanana Circle/ Fort Yukon/ Beaver/ Yukon Bridge/ Tanana/ Nenana) mit ihren 'native towns' koennte allerdings interessante Sponsoren anlocken.
    Egal was Nein-Sager hier schreiben ist es gut moeglich, dass das Ende dieses historischen Rennens noch nicht gekommen ist.
    -
    Ansonsten:
    Hey Murray Lundberg,

    What happened during and after Covid was a long story that could not be explained. I was on the alaskan board for a time back then and the feeling from the Yukon Board (we have money, you don’t... and if you don’t obey us, we will do our own Race) was overburdening.
    There is fault within the old alaskan board, but the killing stroke came from the Yukon where the board was void of mushers and full of people who thought they get money from the government whatever they do..
    -
    There still is a chance to revive the race if good people who truly understand long distance mushing would step up.
    I don’t know you, but guys like Harry Kern, Hans Gatt Hans (Hans, don’t shake your head please), Gerry Willowmitzer and others could step up to discuss things with a better (!!!) alaskan board. Dough Grilliot, in my opinion the worst board member on the alaskan side, is gone.
    Then there are Dave Dalton and Frank Turner, the last old mushers who truly want the Race to continue. They should talk to each other.

    There is still a chance to resurrect this race, even so it is small one needs to try !

  • Yukon Quest (Yukon) 2026

    • Peter_Kamper
    • January 8, 2026 at 1:47 AM

    Das war's dann wohl. Die Yukon Quest/ Yukon in Kanada ist abgesagt worden:
    https://www.cbc.ca/news/canada/north/yukon-quest-2026-cancelled-9.7035761  
    Jetzt haben die Verantworten es schlussendlich geschafft das Rennen zu zerstoeren.
    Peter

  • Tiefste Temperaturen seit 50 Jahren

    • Peter_Kamper
    • January 5, 2026 at 6:27 PM

    "Ach nee, ist das alles schrecklich… “ sagt jeder der irgendwo anders als im Yukon und im Innern Alaska wohnt.
    Diese Temperaturen sind nicht grade schön zur dunkelsten Zeit des Jahres. Ja! Da gibt es keine Frage, nur einen Seufzer.
    Schrecklich ist es allerdings nicht.

    Ein alter Musher entlang des Yukon Quest Trail wurde nach langen Kilometern entlang des Trails bei -45C mal gefragt wie sehr ihm und seinen Hunden die Kälte zu setzt. Unter seiner mit Eis bedeckten Gesichtsmaske lachte er, zeigte auf seine mit Wärmedecken und Penisbekleidung bedeckten Hunde und verkündete seine persönliche Philosophie: “Kälte gibt es nicht. Es gibt nur falsche Bekleidung. “
    Und so ist es eben…..
    Wenn Stadtmenschen in irgendwelchen modischen Kleidungen und stolz auf die paar dort drinnen steckenden Daunenfedern bei -40C raus gehen ist es eben ungemütlich und wird von Minute zu Minute ungemütlicher.
    Nach einer Stunde wird es dann problematisch. Ein paar Minuten mehr und wenn dann kein gewärmtes Haus in der Naehe steht, sollten selbst beim dümmstem Stadtbewohner Warnlichter im Gehirn angehen.
    Der Luxus netter ‘Winterkleidung’ ist fuer Temperaturen die wir hier erleben auf Dauer nicht ausreichend, was eigentlich auch jeder Stadtmensch in Alaska wissen sollte.
    Menschen sind hier irgendwo auf einsamen Strassen mit einem recht warmem Auto stecken geblieben. Am Schluss ging das Benzin aus.
    Dann wurde es kalt… und kälter. Dann starben sie.
    -
    Aber die Temperaturen, die wir hier im Augenblick haben sind weder schrecklich noch wirklich abnormal. Dies ist nun mal der Winter und jeder der im Yukon oder Alaska lebt, sollte dies wissen und sich darauf vorbereitet haben.
    Während viele Leute sich teure Daunenjacken kaufen, bevorzuge ich persönlich ‘Refrigiwear’.
    Es ist ein einteiliger mit Kunstfaser gefüllter Anzug den ich liebevoll meine ‘Rüstung’ nenne. Ich hab einen dieser Anzüge ganz früher schon in den Erdölfeldern auf Prudhoe Bay nördlich der Brooks Range selbst bei -40C in Stürmen ohne Probleme getragen.
    Während Musher heutzutage speziell modifizierte Kleidung tragen, gewann John Schandelmeier das 1600km Yukon Quest zwei Mal mit solch einem eher einfachem aber praktischem Anzug.
    Dazu gehöret eine wollene Gesichtsmaske, gute Handschuhe, eine Stirnlampe und arktische Stiefel. Diese wurden früher mal ‘Bunny Boots’ genannt. Es waren weisse mit Luft in einem Zwischenraum als Isolierung gefüllte Gummistiefel. Diese hatten sogar ein Ventil.
    Nicht grade sexy aber praktisch… Soweit ich weiss, werden sie nicht mehr hergestellt, aber alte gebrauchte Modelle dieser arktischen Stiefel werden immer noch fuer über 100$ auf E-Bay verkauft und sind meiner Ansicht nach unschlagbar.
    -
    Wer sich also vorstellt, dass Alaska oder der Yukon im Chaos versinken weil es ein bisschen kalt draussen ist, sollte umdenken.
    Wir kennen uns damit aus und wer hier lebt hat das auch ‘gebucht'.
    Auch sollte man nicht vergessen, dass der lange Winter unsere so weite und wundervolle Natur beschützt.
    Wenn es unsere langen Winter nicht geben würde, würden wir genauso überbaut wie Kalifornien im Smog versinken.
    An jedem Bach gäbe es eine Baustelle. An jedem fischreichem Fluss gäbe es ein Hotel.
    Es ist der Winter, die Kälte und eure mit Schrecken und Erstaunen gefüllten Kommentare, die unsere Wildnis vor Ausnutzung retten.
    -
    Und somit sage ich: “ Gut so…”.
    -40C fühlt sich hier nicht nur kalt an,... die Kälte beisst einfach.
    Ich ziehe dann die Reißverschlüsse meiner oben erwähnten 'Rüstung' zu, grüsse das mit vereistem Schnurrbart an Sonnenblumensamen knabberndem Eichhörnchen und trage ein bisschen Feuerholz in Haus. Das Feuerholz wurde von uns allerdings schon im Frühjahr gestapelt weil man das eben hier so tut…., und unsere Zentralheizung funktioniert ebenfalls.
    Es ist einfach nicht nur praktisch sondern auch schön und gemütlich einen Holzofen im Haus zu haben.
    Abgesehen davon kann hier manchmal nach einem Schneesturm der Strom fuer bis zu zwei Tagen ausfallen. Dann wäre der Holzofen die einzige Wärmequelle des Hauses.
    Dies passiert, aber nur selten.
    Man muss eben nur vorbereitet sein. Dann wird ein kalter Winter nicht gefaehrlich oder wirklich kalt,... nur eben manchmal ein bisschen langweilig.
    =====
    Zum Schluss muss gesagt werden, dass meine Frau und ich in ein paar Tagen fuer fünf Wochen nach Hawaii fliegen.
    Alaskaner oder Yukoner sind also nicht ganz so doof wie ihr denkt.
    Ein alter Spruch besagt: “Man ist erst ein wahrer Alaskaner wenn man mal in Hawaii war.”
    Dies ist wahr, aber es ist ein Witz den man nur versteht wenn man hier lange genug gelebt hat.

    Abgesehen von allem anderem lieben die meisten von uns unsere vom langem Winter so gut beschützte Wildnis mit Herz und Seele.
    Dies ist alles was ich zu den so 'erschreckend' niedrigen Temperaturen zu sagen habe .
    Happy Trails !

  • Ein letzter Gruß von Chris Rea !

    • Peter_Kamper
    • December 27, 2025 at 11:48 AM

    Falls ihr auf Traurigkeit steht:
    Ende Oktober war ich mal wieder in D und habe mich mit einem meiner besten Freunde zusammen gesetzt. Ich hab drei Bier getrunken, er eins. Ich rauche, er nicht.
    Der Mann war gesund wie ein junger Stier und war im Januar reichlich betucht in Rente gegangen.
    Er war sehr stolz auf seine Enkel: "Peter, ich vermiss das Buero in keinster Weise und hab so viel Spass Opa zu sein."
    Zwei Wochen nachdem wir uns fuer ein Fussballspiel in Dortmund im kommendem Maerz verabredet hatten und uns als Freunde die sich seit 50 Jahren kannten und umarmten, starb er zuhause mit 64 Jahren an einer ploetzlichen Gehirnblutung.
    Ich bin da immer noch nicht drueber weg.....
    ---
    Geniesse jeden Tag den du lebst.
    Keiner sollte jemals seine Hoffnung darauf setzen morgen noch zu leben.
    Geschrieben in Trauer fuer einen alten Freund....

  • Alaska / Yukon 2026 mit Zelt und Mietwagen

    • Peter_Kamper
    • November 17, 2025 at 7:12 AM

    Ein paar kurze Anmerkungen zu den tollen Ratschlägen, die hier schon gegeben wurden:

    - August ist Regenzeit. Von einem Feuerbann im regnerischem August habe ich zumindest in Zentral-Alaska noch nie gehöret. Kocher sind auch während eines Feuerbannes \ immer erlaubt. Ein Feuerbann sollte kein Problem fuer euch sein und ja, man darf auf Staatsland eigentlich überall campen. Abgesehen davon sind Campingplätze ab August selten komplett belegt.

    - Ich habe in den letzten 20 Jahren immer nur Gutes über GoNorth gehöret. Die Firma wurde von einem Schweizer sehr verlässlich aufgebaut und der Service ist top.

    - Ich stehe in Hinsicht auf “erst Mal sehen wo das Wetter am Besten ist” total auf eurer Seite. An der Küste können fuer 5 Tage Stürme toben während es im Inland wunderschön ist. Bleibt flexibel. Hier findet ihr alle Wetter-Infos, die ihr vor Ort braucht:
    Täglicher offizieller Wetterbericht fuer Alaska: https://www.weather.gov/afc/?story=4.
    Strassenbericht fuer Alaska: https://511.alaska.gov/

    - Ihr habt 5 Wochen Zeit. Ich würde wirklich zumindest den Denali Highway fahren und dort campen. Wieso braucht ihr sonst ein Auto fuer Schotterpisten ?? Das Caribou Hotel dort ist übrigens grade abgebrannt.
    Mit 5 Wochen kann man sich auch den Dalton Highway angucken wenn man weiss wie man fahren soll. Von Fairbanks aus 3 Stunden bis zur Yukon River Brücke, 6 Stunden bis nach Coldfoot.
    Atigun Pass und die nächsten 80 km bis Galbraight Lake ueber die Brooks Range sind super, aber nur bei gutem Wetter. Als Abenteuer ist dies schon toll. Eben nur viel zu fahren.

    - Der Milepost hat viele Infos, die ihr nicht braucht.
    Ich wuerde an eurer Stelle eher auf dem Internet recherchieren und Seiten wie diese suchen:
    https://www.travelalaska.com/explore-alaska…st-hikes-alaska oder

    Recreation: Recreation Activities: Alaska | Bureau of Land Management
    Learn about what recreation activities BLM-managed public lands has to offer.
    www.blm.gov

     Uebrigens gibt es eine neue Mietcabin nahe Coldfoot am Dalton Highway:
    https://www.recreation.gov/camping/campgrounds/10344823 die nur rechtzeitig reserviert werden muss.

    Richtet euch auf Regen ein und hofft auf Sonne. Kauft zumindest zwei Regenplanen. Um so mehr Planen ihr kauft um so weniger wird es meiner Erfahrung nach regnen...
    Happy Trails,
    Peter

  • Kleine Geschichten vom Reisen in Canada, USA und den Huskytrails der Welt !

    • Peter_Kamper
    • November 9, 2025 at 10:32 AM

    Was für eine tolle Geschichte !
    “Rest in Peace” hast du geschrieben.
    Das Problem mit guten Hunden ist es, dass sie leider oft vor dir sterben oder du dir in den letzten Stunden deines Lebens Sorgen um sie machen musst wenn sie dich überleben.
    Ich habe meinem Vater mit acht Jahren zum ersten Mal geholfen einen alten Jagdhund im Familienwald zu vergraben und geheult wie ein Schlosshund.

    Wie immer es den Göttern gefällt findet dich der richtige Hunde rein zufällig weit öfter als man es während einer angespannten Suche selber machen kann.
    Spice und Snow fanden dich…
    Deine wirklich gut erzählt Geschichte ehren nicht nur Snow und Spice, sondern auch dich.
    Vielen Dank und ‘Hut ab’ für die tollen Erinnerungen, die du mit uns geteilt hast !
    Danke !

    Peter

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