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Road Conditions Alaska

  • Carsten Thies
  • May 7, 2024 at 1:37 AM
Das Neue Update erfordert es leider, dass ihr eure Avatare und Hintergrundbilder neu hochladet. (Dabei könnt ihr jetzt aber nun den Ausschnitt bestimmen)

There are 7 replies in this Thread which has previously been viewed 3,766 times. The latest Post (May 10, 2024 at 11:14 AM) was by Bootie.

  • Carsten Thies
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    • May 7, 2024 at 1:37 AM
    • #1

    Neulich bin ich fuers Wochenende von Fairbanks nach Whitehorse gefahren. Hier ein kurzer Zustandsbericht des Alaska- und Richardson Highways.

    Der Alaska Highway ist 25 Meilen suedlich von Tok bis Burwash Landing (YT) in sehr schlechtem Zustand. Tiefe Schlagloecher und abrupte Uebergaenge von Asphalt zu Schotter. Schlimmer als "normal"-schlimm. Immer wenn man glaubt jetzt ist es gut, wirds wieder schlecht. Meisten stehen keine Warnschilder und die schlimmsten Stellen sind hinter einer Kurve...

    Eine weit groessere Gefahr stellen jedoch die Erzlaster dar, die seit letztem Jahr den Alaska- und Richardson Highway frequentieren.

    Zwischen Tok und Fairbanks fahren Supertrucks mit Golderz der Mahn Choh Mine hin und her. Im Moment sind es 40 Rountrips am Tag, aber laut Kinross Goldmine wird sich die Zahl auf 60 Rotationen pro Tag erhoehen. Das heisst alle 24 Minuten trifft man auf einen von diesen Lastern. Die LKWs sind sogenannte Sidedumps, Auflieger und Anhaenger, wiegen beladen 80 Tonnen und sind 32 Meter lang.

    Der Bremsweg ist immens. Man sollte sich genau ueberlegen ob man fuer einen Elchfoto mal eben am Strassenrand anhaelt. Unter anderem sind die 20 Meilen noerdlich von Delta Junction (Shaw Creek Flats) notorisch fuer Unfaelle.

    Der Transport von Golderz soll fuer die naechsten Jahre so weiter laufen.

    Gegen dieses Trucking laufen mehrere Klagen und man kann nach mehreren Unfaellen nur hoffen, das Kinross Alaska eine andere Loesung findet.


    Foto Kinross Alaska/ Black Gold Transport

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  • Snowdog
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    • May 7, 2024 at 2:37 AM
    • #2

    Als ich die gleiche Strecke Ende März 2014 auf schneefreier Straße fuhr, war die Fahrt recht easy.

    Die Straße war hin & wieder etwas wellig, die Schlaglöcher hielten sich in Grenzen, der Verkehr war äußerst dünn und ich kann mich nur an ein größeres Stück Schotterstrecke erinnern. Sie muß also in den letzten 10 Jahren eher deutlich schlechter als besser geworden sein.

    Der Aufkleber "I drove the Alaska Highway and survived" erschien da eher als Witz für Touristen.

    Auf dem Weg zurück drohte mir eine Schlechtwetterfront mit Eisregen und ich schaffte die Strecke in 11h 20min bevor's los ging. So schlecht kann die Straße also nicht gewesen sein.

    Schade, wenn die Trucks für derartige "Verwüstungen" sorgen.


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  • Carsten Thies
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    • May 7, 2024 at 2:56 AM
    • #3
    Quote from Snowdog

    Schade, wenn die Trucks für derartige "Verwüstungen" sorgen.

    Die Schaeden sind durch Bodenverwerfungen aufgrund von Permafrost entstanden. Die Strassen muessen staeding ausgebessert werden. Zum Beispiel aendert sich der Zustand der Strasse zu meinem Haus durch die sogenannten "Frost Heaves" im Laufe eines Jahres teilweise dramatisch.

    Der zusaetzliche LKW Verkehr stellt eine extra Gefahr fuer alle anderen Verkehrsteilnehmer da. Um von 65mph zum Stehen zu kommen brauchen diese Trucks mindestens 150m. Bei schneller Reaktion vom Fahrer. Die Trucks sind nicht in der Lage schnelle Ausweichmanoever zu machen. Unfaelle sind vorprogrammiert. D.h. bitte fuer das Elchfoto nur auf die Bremse treten, wenn keiner von diesen Mining Trucks hinter einem ist.

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    Edited once, last by Carsten Thies (May 7, 2024 at 4:30 AM).

  • Bootie
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    • May 9, 2024 at 4:32 PM
    • #4

    Ich kann mir denken, dass bei diesem Verkehr die Elche vielleicht auch andere Wege suchen, wenn das denn überhaupt möglich ist. Generell sind sie sehr scheu - zumindest wenn sie nicht im Winter hungrig auf Nahrungssuche sind.

    Ich kann mir nicht vorstellen, wie Kinross das ändern will/kann. Das Erz muss ja irgendwie transportiert werden. Vor allem, wenn sie schon planen, von 40 auf 60 Rotationen steigern wollen...

    Carsten, weißt du denn, ob es auch Unfälle mit Elchen und Lastern gegeben hat?

    Bootie

    Gut abgerichtet kann der Mensch der beste Freund eines Hundes sein. :winking_face: (Quelle: Schriftsteller Corey Ford)

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    • May 9, 2024 at 6:55 PM
    • #5
    Quote from Bootie

    Das Erz muss ja irgendwie transportiert werden.

    Eine Lösung wäre, was früher gemacht wurde: Transport per Zug. Was unsere Vorfahren innerhalb weniger Wochen geschafft haben, eine Zugverbindung zu irgendwo im Nowhere zu bauen, warum ist das heutzutage nicht mehr möglich???

  • Carsten Thies
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    • May 9, 2024 at 8:53 PM
    • #6
    Quote from Bootie

    Ich kann mir denken, dass bei diesem Verkehr die Elche vielleicht auch andere Wege suchen, wenn das denn überhaupt möglich ist. Generell sind sie sehr scheu - zumindest wenn sie nicht im Winter hungrig auf Nahrungssuche sind.

    Ich kann mir nicht vorstellen, wie Kinross das ändern will/kann. Das Erz muss ja irgendwie transportiert werden. Vor allem, wenn sie schon planen, von 40 auf 60 Rotationen steigern wollen...

    Carsten, weißt du denn, ob es auch Unfälle mit Elchen und Lastern gegeben hat?

    Bootie

    Nach einer Studie von 2023 vom Alaska Department of Fish and Game, sind Elch - Fahrzeug Kollisionen ein grosses Problem, jedes Jahr etwa 800 mal.

    Am haeufigsten passieren die Unfaelle im Winter wenn die Elche den harten Strassenbelag dem tiefen Schnee vorziehen um besser voranzukommen. Elche verbrauchen im tiefen Schnee weithaus mehr Kalorien und erhoehen ihre Ueberlebenschancen wenn sie sich kaum bewegen oder aber auf vom Wind freigeblasenen Stellen.

    Generell koennen sich Elche sehr schnell an Strassengeraeusche gewoehnen, so das sie selbst auf das Horn eines LKWs nicht mehr reagieren.

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  • Bootie
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    • May 10, 2024 at 11:04 AM
    • #7
    Quote from BeateR

    Eine Lösung wäre, was früher gemacht wurde: Transport per Zug. Was unsere Vorfahren innerhalb weniger Wochen geschafft haben, eine Zugverbindung zu irgendwo im Nowhere zu bauen, warum ist das heutzutage nicht mehr möglich???

    Damals gab es nur wenige Straßen, da war der Zug die große Neuerung. Den Minenbesitzern geht es sicher - wie fast überall, leider - nur ums Geld. Wieso eine Zugstrecke bauen, wenn eine Straße bereits da ist. Ist einfacher und billiger.

    Gut abgerichtet kann der Mensch der beste Freund eines Hundes sein. :winking_face: (Quelle: Schriftsteller Corey Ford)

  • Bootie
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    • May 10, 2024 at 11:14 AM
    • #8
    Quote from Carsten Thies

    Nach einer Studie von 2023 vom Alaska Department of Fish and Game, sind Elch - Fahrzeug Kollisionen ein grosses Problem, jedes Jahr etwa 800 mal.

    Am haeufigsten passieren die Unfaelle im Winter wenn die Elche den harten Strassenbelag dem tiefen Schnee vorziehen um besser voranzukommen. Elche verbrauchen im tiefen Schnee weithaus mehr Kalorien und erhoehen ihre Ueberlebenschancen wenn sie sich kaum bewegen oder aber auf vom Wind freigeblasenen Stellen.

    Generell koennen sich Elche sehr schnell an Strassengeraeusche gewoehnen, so das sie selbst auf das Horn eines LKWs nicht mehr reagieren.

    Wir hatten vor unseren Alaska-Kanada-Urlauben auch gehört, dass man sich vor Elchen am Straßenrand hüten soll, da diese oft auf die Straße laufen. Es hieß generell, dass Elche teils gefährlicher seien als Bären. Wir haben auch immer die Augen aufgehalten, vor allem, wenn wir auf Straßen fuhren, wo man kaum durch das Gebüsch am Straßenrand schauen konnte. Man weiß ja nie, wie ein wildes Tier reagiert.

    Dass Elche sich aber sogar an Straßengeräusche gewöhnen können, ist mir neu. Ich meine, ein kleiner Wagen geht ja noch, aber wenn so ein Laster die Strecke entlangbraust... wir wurden ein paar Mal von Holzlastern überholt, obschon wir etwas mehr als die erlaubte Geschwindigkeit fuhren, da wurde einem Angst und Bange. Wenn wir allerdings merken, dass ein Laster in Eile ist, schauen wir immer, dass wir so schnell wie möglich eine Stelle finden, wo wir rechts ranfahren können, um ihn vorbei zu lassen.

    Gut abgerichtet kann der Mensch der beste Freund eines Hundes sein. :winking_face: (Quelle: Schriftsteller Corey Ford)

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